L(i)ebenswert und  bodenständig

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Attendorn, Lennestadt und Kirchhundem im Blick

2026 147 Aufrufe Sauerland
L(i)ebenswert und  bodenständig

Möchten Sie einen Ohrwurm haben? Dann geben Sie doch den Begriff „Sauerland“ bei Youtube ein. Eines der ersten Ergebnisse ist das gleichnamige Lied von der Gruppe „Zoff“ aus Iserlohn. Seit es 1983 erschien, avancierte es zu einer regionalen Hymne mit Kultstatus. Und irgendwie bekommt man es den ganzen Tag nicht mehr aus dem Kopf, wenn man es einmal gehört hat. „Wo die Misthaufen qualmen, da gibt’s keine Palmen“ heißt es unter anderem. Doch wer braucht schon Palmen, um Urlauber anzuziehen? Die Zahlen für 2024 zeigen erneut, dass der Tourismus in dieser Region im Aufwind ist. Natur-Attraktionen wie Biggesee, Atta-Höhle und Rothaarsteig brachten Lennestadt über 185.000 Übernachtungen, für Attendorn und Kirchhundem gibt es keine Einzeldaten, aber der positive Trend ist auch im Kreis Olpe spürbar. Alle drei Orte verbindet unter anderem ihre Nähe zur Lenne. Sie arbeiten auf vielen Gebieten zusammen, sei es im Tourismus, in der Entwicklung der Verkehrs-Infrastruktur oder wenn es darum geht, neue Investoren und Unternehmen für ihre Standorte zu begeistern. 

 

Strukturwandel erfolgreich vollzogen

Der im Sauerland-Lied erwähnte
Misthaufen qualmt hier inzwischen kaum noch. Seit das Lied 1983 herauskam, hat sich viel getan. Die Landwirtschaft ist rückläufig, der Fokus liegt auf modernem Gewerbe und Dienstleistungen. In Kirchhundem beispielsweise macht sie nur noch etwa elf Prozent aus, ergänzt durch Forstwirtschaft aufgrund des Waldreichtums. Ackerbau und Viehzucht sind durch den Strukturwandel und die zunehmende Urbanisierung zurückgegangen. In Attendorn und Lennestadt ist sie überwiegend zum Nebengewerbe geworden. Die drei Orte zeichnen sich heute unter anderem durch ihre überdurchschnittliche Kaufkraft aus. Als Wohn- und Wirtschaftsstandort sind sie ausgesprochen attraktiv. Vor allem Attendorn hat in den letzten Jahren massiv in Infrastruktur investiert, allein im Zeitraum 2015 bis 2018 flossen rund 46 Millionen Euro – darunter über sechs Millionen für Straßen und öffentliche Einrichtungen. Die Verkehrsanbindung und die Lebensqualität hat sich dadurch weiter verbessert. In Bezug auf Lennestadt gibt es eine erstaunliche Besonderheit: In aktuellen Statistiken ist davon die Rede, hier würde man „108 Prozent der Kaufkraft lokal binden“. Tatsächlich wird bei dieser gängigen Kennzahl aus IHK-Analysen aber einfach nur der lokale Einzelhandels-
umsatz mit der potentiellen Kaufkraft der Region verglichen. Eigentlich kommen also die zusätzlichen acht Prozent von externen Käufern aus dem Umland. Der Bundesdurchschnitt dieser Kaufkraftbindungsquote liegt dagegen nur bei 87, beziehungsweise bei 89 Prozent in NRW. Die regionale Anziehungskraft von Lennestadt unterstreichen diese 108 Prozent also deutlich.

 

43 Dörfer sind eine Stadt – der „Schatz im Sauerland“

Lennestadt als solches wurde erst 1969 gegründet, kann aber trotzdem auf eine lange Geschichte zurückblicken. Die ersten Besiedlungsspuren in dieser Gegend reichen bis in die Frühlatènezeit, also etwa 475-275 vor Christus zurück. Ortsteile wie Elspe und Oedingen wurden im Zusammenhang mit der Klostergründung Oedingen bereits im Jahr 1000 in einer Urkunde von Kaiser Otto II. erwähnt. Simone Tesche-Klenz, die das Stadtmarketing leitet, ist hier geboren und aufgewachsen. „Ich liebe meine Stadt, weil sie so lebendig ist. Wir haben über 400 Veranstaltungen im Jahr 2026, es gibt zahlreiche Vereine, hier zählt Ehrenamt, Tradition, wir feiern Schützenfeste und genießen Kultur. Lennestadt wurde gerade erst 2025 ganz offiziell vom Land NRW als familienfreundliche Kommune ausgezeichnet. Insgesamt bekamen diese Ehrung überhaupt nur vier Städte im gesamten Bundesland. Der Galileo-Park in Lennestadt Meggen wurde bei einem Ranking für Erlebnismuseen ebenfalls als besonders familienfreundlich bewertet. Lennestadt ist offen für neue Menschen, die sich hier schnell zuhause fühlen.“ Mitten im Naturpark Sauerland-Rothaargebirge gelegen, siedelten sich in Lennestadt seit der Eröffnung der Eisenbahnstrecke 1861 und durch den Bergbau immer mehr Unternehmen an. Über 60 Prozent der Menschen, die hier leben, sind jünger als 60 Jahre. 

Ein echter Booster für den Tourismus im Sauerland sind die Karl-May-Festspiele in Elspe. 1958 führte der Theaterverein Naturbühne Elspe erstmals „Winnetou“ auf, aus einem Laienverein gingen die heutigen Festspielbetreiber hervor. Es hört sich ein bisschen lustig an, wenn man bedenkt, dass damals „Old Shatterhand im Rübenkamp“ unterwegs war. In diesem Naturschutzgebiet starteten nämlich die Freilichtfestspiele einst. Mittlerweile sind sie aber fest mit der Region verbunden und gehören zu den ersten Schlagworten, die einem bei „Elspe“ in den Sinn kommen.

 

Die Hansestadt Attendorn – dreimalig einmalig

Starke Wirtschaft, gelebtes Brauchtum und Kultur, dazu ganz viel Natur: Diese drei Bereiche prägen auch Attendorn, liegen hier dem Marketing-Slogan „dreimalig einmalig“ zugrunde. Mit einem der höchsten Pro-Kopf-Einkommen Deutschlands geht es den Attendornern gut. Als industriestärkste Stadt im Kreis Olpe ist sie das Mittelzentrum der viertstärksten Industrie- und Handelsregion Deutschlands. Hier findet man kleine Familienbetriebe, aber auch Global Player. Ein guter Teil des wirtschaftlichen Erfolges von Attendorn kommt aus dem Tourismus. Anne Reucker, Leiterin des Tourismusverbandes Biggesee-Listersee kann sich über die Entwicklung der Gästezahlen freuen: „Die guten Zahlen belegen, dass wir mit unseren Erlebnissen auf dem richtigen Weg sind und die Saisonalität in der Region dauerhaft senken. Insbesondere die Erlebnisse Wandern, Radfahren, Wasser, Freizeit und Familien werden stark nachgefragt. Außerdem können wir einen Trend zum nachhaltigen Tourismus erkennen, der beispielsweise durch die elektromotorisierte Personenschifffahrt Biggesee und nachhaltig zertifizierte Betriebe bestätigt wird.“ Highlights gibt es für Einheimische wie Gäste gleichermaßen: Da ist das Kinder- und Gauklerfest, der Attendorner Kultursommer, es gibt den farbenfrohen Veilchendienstagsumzug oder das historische Schützenfest. Mit einer eigenen App lassen sich attraktive Rad- und Wandertouren digital planen. Der 90 Meter hohe Skywalk „BiggeBlick“ begeistert mit seiner Panorama-Aussicht ebenso wie die unterirdische Atta-Höhle. Werden Attendorner gefragt, was sie selbst an ihrer Stadt lieben, fällt immer wieder das Wort „Zusammenhalt“. Daneben muss aber auch Fröhlichkeit eine wichtige Rolle spielen. Die in Attendorn geborene Kabarettistin Lioba Albus (u.a. Kunstfigur „Mia Mittelkötter“) brachte es mal so auf den Punkt: „Der westfälische Humor hat ja seine Wurzeln im Sauerland – trocken, direkt und ohne Schnörkel.“

 

Kirchhundem – Die grünste Gemeinde in ganz NRW

Mitten im Bilsteiner Bergland gelegen, bietet Kirchhundem viele Gründe, als Rothaarsteig-Wanderer hier zu rasten. Den besten Überblick bekommt man in 684 Metern Höhe auf dem Rhein-Weser-Turm. Kirchhundem besteht aus 37 Ortsteilen und entstand 1969 durch eine kommunale Neugliederung. Mitten im Bilsteiner Bergland gelegen, ist es geprägt von Tälern wie dem Hundemgrund und der Röspe, sowie Bergen die sich bis zu 800 Meter hoch gen Himmel strecken. Durch den hohen Waldanteil von 75 bis 85 Prozent der Fläche darf sich die Gemeinde als grünste in Nordrhein-Westfalen bezeichnen. Bundesweite Bekanntheit erreichte der 450-Seelen-Ort Silberg, der Teil von Kirchhundem ist. Nachdem eine Runde von Männern leicht angeheitert am Vatertag 1993 auf die Idee kam, sich mit den Rutschautos ihrer Kinder die abschüssige Straße hinunter zu stürzen, führte das zum ersten „Großen Preis von Silbergstone“. In Spitzenzeiten lockte das legendäre Bobby-Car-Rennen über 6.000 Besucher nach Kirchhundem. Bis zu 100 Stundenkilometer schnell waren die erwachsenen Fahrer auf den Kinder-Autos. Inzwischen gibt es das Rennen in seiner ursprünglichen Form nicht mehr, die Einnahmen daraus flossen aber sinnvoll in verschiedene Dorfentwicklungsmaßnahmen. Und noch eine weitere „Schnapsidee“ aus Kirchhundem sorgte für überregionale Aufmerksamkeit: Zwei Kirchhundemer saßen einst gemeinsam vor einer Flasche Wodka und einer Schüssel Lakritz-Bonbons. Als sie die braunen Süßigkeiten spontan im hochprozentigen Getränk auflösten, erfanden sie sozusagen den Lakritzlikör „Kettenfett“. Mittlerweile läuft längst die professionelle Produktion, zahlreiche Schützenvereine mit diversen Social-Media-Aktionen machten das Getränk bundesweit bekannt.

Im Umfeld der Lenne haben wir drei starke Standorte gefunden, an denen tolle Menschen wohnen. Der Liebeserklärung von „Zoff“ in den 80er Jahren können wir uns nur anschließen: „Sauerland, mein Herz schlägt für das Sauerland, vergrabt mein Herz im Lennesand…“. Wie gesagt, falls sie das Lied bei Youtube googeln, haben Sie jetzt einen Ohrwurm.

Zahlen & Fakten zu Attendorn 

Einwohnerzahl: 25.089 (Stand 30.6.25)

Fläche: 9785 ha

Bevölkerungsdichte: 241 Einwohner pro km2

Stadtgliederung: Die Stadt Attendorn gliedert sich in die Kernstadt Attendorn und 56 Dörfer und Wohnplätze, die durch die kommunale Neugliederung 1969 eingemeindet wurden 

Gründung: 1222

800-Jahre-Jubiläum: 2022

Höhenlage: Durchschnittlich 384 m ü. NHN, Minimum 244 m, Maximum 636 m

Partnerstädte: Rawicz in Polen

Besonderheit: Historische Hansestadt,
Atta-Höhle, Biggesee

Slogan: „Attendorn – Dreimalig
einmalig“

 

 

Zahlen & Fakten zu Lennestadt 

Einwohnerzahl: 24.238 (Stand: 31. 12. 24)

Fläche: 135,59 km²

Bevölkerungsdichte: rund 179 bis 193 Einwohner pro km²

Stadtgliederung: Bevölkerungsreichste Gemeinde des Kreises Olpe, umfasst 43 Ortschaften.

Gründung: 1969 

50-Jahre-Jubiläum: 2019

Höhenlage: Durchschnittlich 410 m ü. NHN

Partnerstädte: Städtefreundschaft mit Çaycuma in der Türkei

Besonderheit: Karl-May-Festspiele in Elspe

Slogan: „Der Schatz im Sauerland“ oder „L(i)ebenswert Lennestadt“

 

 

 Zahlen & Fakten zu Kirchhundem 

Einwohnerzahl: 11.509 (Stand: 31. 12. 24)

Fläche: 148,63 km²

Bevölkerungsdichte: rund 77 bis 80 Einwohnerpro km²

Stadtgliederung: Die Gemeinde Kirchhundem gliedert sich in 12 Bezirke, die mehrere der insgesamt 37 Ortsteile umfassen

Gründung: 1969 wurde die Gemeinde in ihrer heutigen Form gegründet

775-Jahre-Jubiläum: 2024 (erste urkundliche Erwähnung vor 775 Jahren)

Höhenlage: Durchschnittlich 300 m ü. NHN

Partnerstädte: Städtepartnerschaft mit Houplines in Frankreich

Besonderheit: Rothaarsteig, Rhein-Weser-Turm

 

Atta-Höhle  

Die Atta-Höhle in Attendorn gilt als eine der schönsten Tropfsteinhöhlen Deutschlands und begeistert mit bizarren Stalaktiten und Stalagmiten, die im Schein des Lichts fast märchenhaft wirken. Auf gut ausgebauten Wegen geht es durch die unterirdische Welt, in der es auch im Hochsommer angenehm kühl ist – ein ideales Ausflugsziel für Familien, Schulklassen und alle, die Naturwunder einmal aus einer anderen Perspektive erleben möchten.

Foto: Hansestadt Attendorn | David Bock

 

Biggolino     

Der Biggolino verbindet als bunte Bimmelbahn die Attendorner Innenstadt mit der Atta-Höhle und dem Biggesee und macht schon die Anreise zum Erlebnis. Während der Fahrt erfährt man allerlei Wissenswertes über Attendorn und seine Umgebung, kann entspannt aus dem Fenster schauen und spart sich gleichzeitig die Parkplatzsuche – besonders praktisch für Familien und Gruppen.

Foto: © Guenter – stock.adobe.com

 

RuHe-Pfad  

Der RuHe-Pfad als Themenwanderweg lädt dazu ein, inmitten der sauerländischen Mittelgebirgslandschaft zur Ruhe zu kommen und Natur bewusst wahrzunehmen. An verschiedenen Stationen regen Texte, Sitzgelegenheiten und Ausblicke dazu an, Tempo herauszunehmen, innezuhalten und die eigene Umgebung mit allen Sinnen zu erleben – ein Weg, der Erholung und Achtsamkeit miteinander verbindet.

Foto: Tourismusverband Biggesee-Listersee, Schulte-Lippern

 

Burgruine Peperburg

Die Ruine der Peperburg liegt verborgen im Wald und ist ein stimmungsvoller Ort für eine kurze Wanderung mit historischem Flair. Von den Mauerresten und Wällen aus eröffnet sich ein Blick auf die Umgebung, und Infotafeln erklären, welche Rolle die einstige Burganlage für die Region hatte.

Foto: Tourist-Information Lennestadt & Kirchhundem | Lisa Ohm

 

Personenschifffahrt Biggesee    

Auf dem Biggesee ist man mit den Fahrgastschiffen ganz entspannt unterwegs und erlebt die Landschaft vom Wasser aus. Von Rundfahrten bis zu Themen- und Eventfahrten reicht das Angebot, an Bord gibt es Gastronomie und oft auch besondere Arrangements – ideal, um eine Wanderung, Radtour oder den Besuch der Atta-Höhle mit einer gemütlichen Schifffahrt zu verbinden.

Foto: Tourismusverband Biggesee-Listersee

 

BiggeBlick   

Der BiggeBlick ist eine moderne Aussichtsplattform hoch über dem Biggesee und ermöglicht spektakuläre Weitblicke auf den See, die Gilberginsel und die bewaldeten Uferhänge. In rund 90 Metern Höhe tritt man über den Abgrund hinaus, genießt das Panorama und kann bei abendlicher Beleuchtung eine besonders stimmungsvolle Atmosphäre erleben – ein beliebtes Fotomotiv und perfekter Stopp bei einer Tour rund um den Biggesee.

Foto: Tourismusverband Biggesee-Listersee

 

Südsauerlandmuseum     

Das Südsauerlandmuseum in Attendorn präsentiert Regionalgeschichte von der Frühzeit bis in die Gegenwart in einem historischen Gebäudeensemble. Wechselnde Sonderausstellungen, Inszenierungen mit Originalobjekten und multimediale Stationen machen Themen wie Stadtgeschichte, Handwerk, Religion und Alltagskultur lebendig und bieten auch für Kinder und Schulklassen einen anschaulichen Zugang.

Foto: Gisela Dorka

 

Alpaka-Trekking    

Beim Alpaka-Trekking in Lennestadt und Kirchhundem geht es mit den sanftmütigen Tieren auf geführten Touren durch die Landschaft. Die ruhige Art der Alpakas überträgt sich schnell auf die Teilnehmenden, und besonders Familien, Teams und kleine Gruppen erleben so eine entschleunigte Wanderung, die lange in Erinnerung bleibt.

Foto: ©  tunedin  – stock.adobe.com

 

Rhein-Weser-Turm 

Der Rhein-Weser-Turm liegt auf rund 680 Metern Höhe direkt am Rothaarsteig und bietet von seiner Aussichtsplattform einen weiten Rundblick über das „Land der tausend Berge“. Im Turmgebäude gibt es eine bewirtschaftete Einkehr mit Übernachtungsmöglichkeiten, und rundherum starten zahlreiche Wander- und im Winter auch Langlaufstrecken, sodass der Turm idealer Ausgangs- und Zielpunkt für Touren ist.

Foto: © Rene Hausotte – stock.adobe.com

 

Skulpturenwanderweg   

Auf dem Skulpturenwanderweg trifft klassische Sauerländer Natur auf moderne Kunst: Entlang der Strecke begegnen Wandernde immer wieder Skulpturen und Installationen, die die Landschaft in einen offenen Galerie-Raum verwandeln. Die Kunstwerke laden dazu ein, stehen zu bleiben, zu interpretieren und neue Blickwinkel auf Natur, Geschichte und Gegenwart der Region einzunehmen – ein abwechslungsreiches Erlebnis für Kopf und Beine. 

©Hansestadt  Attendorn

 

Historischer Stadtrundgang   

Beim historischen Stadtrundgang durch Attendorn oder Lennestadt öffnen sich auf kurzen Wegen viele Blickfenster in die Vergangenheit mit Fachwerk, Kirchen, Plätzen und versteckten Details. Infotafeln und digitale Angebote erläutern Hintergründe, historische Ereignisse und Anekdoten, sodass man Schritt für Schritt besser versteht, wie sich die Orte im Laufe der Jahrhunderte entwickelt haben.

Foto: © Markus Dietrich

 

Elspe Festival / Karl-May-Festspiele     

Beim Elspe Festival werden die Karl-May-Geschichten auf einer riesigen Freilichtbühne mit echten Pferden, Stunts und aufwendiger Technik zum Leben erweckt. Schauspiel, Musik, Pyrotechnik und Western-Atmosphäre sorgen für einen mitreißenden Sommertheater-Besuch, ergänzt durch Rahmenprogramm, Gastronomie und weitere Shows auf dem Gelände.

Foto: ©  Pixel62  – stock.adobe.com

 

Hohe Bracht 

Die Hohe Bracht mit ihrem 36 Meter hohen Aussichtsturm gilt als Wahrzeichen des Kreises Olpe und als einer der klassischen Aussichtspunkte im Südsauerland. Von oben reicht der Blick über Wälder, Täler und Orte, und am Berg selbst locken im Winter ein Skihang mit Lift sowie Loipen, während in der übrigen Zeit Wanderwege und Bikestrecken für Bewegung in frischer Höhenluft sorgen.

Foto: © Tobias Arhelger – stock.adobe.com

 

Naturerlebnisbad Saalhausen     

Das Naturerlebnisbad Saalhausen verzichtet auf chemische Zusätze und setzt stattdessen auf natürlich gereinigtes Wasser inmitten eines grünen Umfelds. Badebereiche, Holzstege, Liegewiesen und Spielmöglichkeiten schaffen eine entspannte Atmosphäre, die perfekt zu den Kur- und Wanderwegen im Luftkurort Saalhausen passt.

©Naturerlebnisbad Saalhausen

 

Burg Bilstein     

Burg Bilstein thront über dem Veischedetal und prägt mit ihren Mauern, Türmen und Innenhöfen das Ortsbild. Heute dient sie als moderne Jugendherberge und Bildungsstätte, in der Gruppenfreizeiten, Seminare und Klassenfahrten stattfinden – gleichzeitig vermitteln Rundgänge und der Burghof ein eindrucksvolles Gespür für die Geschichte des Hauses.

Foto: © scaleworker – stock.adobe.com

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