Mit Handwerkskunst  und Empathie

Mit Handwerkskunst und Empathie

In der Goldschmiede am Dicken Turm entstehen ganz persönliche Schmuckstücke

2026 8 Aufrufe Siegen-Wittgenstein
Mit Handwerkskunst  und Empathie

Die feinen Kostbarkeiten, die in der Werkstatt von Juliane Hellmund und ihrem Team entstehen, verkörpern die perfekte Symbiose aus materiellem und ideellem Wert. Mit ihrem Angebot, voll und ganz auf klassische Goldschmiedekunst zu setzen, trifft sie bei den Menschen aus Siegen und der Region auf Begeisterung. Mit dem Wunsch nach einer Arbeit aus ihrer Hand ist ganz oft eine sehr persönliche Geschichte verbunden. „Zwei Schwestern suchten mich auf und hatten die Brosche ihrer verstorbenen Mutter dabei. Daraus sollten – zusammen mit weiterem Material – zwei identische Ketten entstehen. Aus einer gemeinsamen Erinnerung, die fest mit der Mutter verbunden war, weil sie diese Brosche sehr häufig trug, wurde so ein zeitgemäßer Schmuck, der für beide eine Bedeutung hatte“, erläutert Juliane Hellmund. „Gleichzeitig ist so eine Umarbeitung auch sehr nachhaltig, was gerade vielen jungen Leuten wichtig ist.“ Auch im Bereich der Trauringe kommt es vor, dass sich ein Paar alte Familienstücke umarbeiten lässt. „Unsere Kreativität und die Möglichkeiten sind nahezu grenzenlos. Kürzlich kam ein junges Pärchen mit einem Kieselstein zu mir. Den hatten die beiden von einer besonderen Wanderung mitgenommen, im Rahmen derer er ihr den Heiratsantrag machte. Das war eigentlich ein eher unscheinbares Quarzsteinchen, also standen wir durchaus vor einer Herausforderung. Doch am Ende wurde ein wunderschöner Schmuckring daraus.“, so Juliane Hellmund.

 

Unikate aus Meisterhand 

Ihre Kundinnen und Kunden kommen oft mit konkreten Vorstellungen. Dann ist es wichtig, genau zuzuhören, um die richtige Form der Umsetzung zu entwickeln. „Dabei spielen ganz viele Details eine Rolle. Es beginnt bei der Wahl des Edelmetalls. Gelbgold erinnert durch seine warme Farbe an die Sonne, während Roségold mit seinem rötlichen Schimmer modern und weiblich wirkt. Weißgold als Legierung mit Palladium ist dagegen kühler und eleganter. Will man Diamanten zum Strahlen bringen, ist Weißgold eine gute Wahl. Bunte Steine wie Saphire, Rubine oder Smaragde setzen lebendige, zuweilen exotische Akzente. Farblose oder helle Steine wirken zurückhaltend und edel. Im Gespräch finden wir zusammen heraus, wie das perfekte Stück am Ende aussehen kann.“ Die Anlässe, sich oder einem lieben Menschen Schmuck arbeiten zu lassen, sind vielfältig und die Freude daran ist so langlebig wie das Stück selbst. Oft wird man von anderen auf den besonderen Ring, die ungewöhnliche Kette angesprochen. Wenn man dann sagen kann „Das habe ich mir zum bestandenen Studium anfertigen lassen“, wird man auch selbst wieder an dieses schöne Ereignis erinnert. Aus zwei Edelsteinperlen, die man im ersten Urlaub ohne Eltern auf einem Markt in Thailand fand, werden Ohrringe, die für die Trägerin als Glücksbringer fungieren. „Manchmal werden mir auch Fotos gezeigt. Jemand war in einem Museum, hatte da ein Detail in einem Bild gesehen oder ein schönes Ornament und hielt das mit der Handykamera fest. Auch so etwas können wir nachbilden“, ergänzt Juliane Hellmund. Insgesamt sind in ihrem Geschäft in Sichtweite des dicken Turms fünf Goldschmiede beschäftigt, zum Teil haben sie hier auch die Ausbildung durchlaufen. Dazu kommen drei erfahrene Beraterinnen. Alle teilen die Leidenschaft für edle kleine Kunstwerke, die ihre Kunden ein Leben lang begleiten.

 

Wir verwenden Cookies, um Ihnen die bestmögliche Erfahrung auf unserer Website zu bieten. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.