Kann etwas intelligent, stylisch, hochmodern und doch gleichzeitig sehr warmherzig, persönlich und bodenständig sein? Mit Blick auf Brillen-Fuchs in der Oberstadt muss man diese Frage mit einem klaren „Ja“ beantworten. Geschäftsführer Heinjochen Fuchs, der das Familienunternehmen in vierter Generation leitet, hat sich nicht nur gemeinsam mit seinem ganzen Team Gedanken gemacht, sondern bei seinem 14-tägigen Geschäftsumbau in der Oberstadt auch auf professionelle Ladenbauer gesetzt. „Wir wollten die drei Begriffe Gemütlichkeit, Tradition und Verbundenheit zum Siegerland auf eine zeitgemäße Weise umsetzen“, erläutert er, „Im Ergebnis haben wir also das sehr moderne Interieur mit verschiedenen Bau-Materialien aus dem Siegerland realisiert. Es wurde heimischer Schiefer verarbeitet, wir haben Tischplatten, die aus den Balken von abgerissenen Fachwerkhäusern in der Region stammen und überhaupt ist das regional so typische Thema Fachwerk an vielen Stellen in unserem Stammhaus präsent.“ Optiker sind naturgemäß auf Präzision fokussiert, das spiegelt sich in dem modernen Ambiente wider. Familie Fuchs ist darüber hinaus generationenübergreifende Begleitung der Siegener Brillenträger. „Wir haben hier im Laden viele alte Schwarzweiß-Aufnahmen von meinen Eltern, Großeltern und meinem Uropa Gustav Fuchs, der das Unternehmen im Jahr 1901 als Juwelier- und Graveurgeschäft gründete. Anfang der 1920er Jahre nahmen seine Söhne dann an den ersten Optikerkursen in Deutschland teil, um 1930 das erste Optik-Spezialgeschäft im Siegerland an unserem heutigen Standort zu eröffnen. Dementsprechend haben wir in der langen Zeit viele Familien über Generationen hinweg mit Brillen versorgt. Oft kommen Kunden herein, sehen die alten Fotos und erzählen mir dann von Begegnungen mit meinen Vorfahren und alte Familiengeschichten“, berichtet Heinjochen Fuchs. Traditionell in einer Gegend verwurzelt zu sein, ist aber auch eine gute Grundlage, um sich zukunftsweisend aufzustellen. Seit kurzem bietet Brillen-Fuchs seinen Kunden daher einen besonderen Mehrwert:
Innovativer Scanner ergänzt augenärztliche Früherkennung
Die dritte Generation des DNEye Scanners von Rodenstock liefert neben der präzisen Vermessung des Auges an über 7.000 Punkten auch Hinweise auf gesundheitliche Probleme, die der Patient mangels einer Symptomatik selbst noch nicht bemerkt hat. „Dieser Scanner macht einen Augengesundheits-Check“, so Heinjochen Fuchs. „Bei dieser umfassenden Augenanalyse werden potenziell auffällige Befunde erkannt. Dann ermuntern wie die Betroffenen, zur weiteren Abklärung zum Arzt zu gehen. Das Gerät erkennt zum Beispiel Veränderungen auf der Netzhaut, wie Makuladegneration, Abweichungen des Augendrucks, die auf eine mögliche Glaukom-Erkrankung (Grüner Star) hindeuten können oder auffällige Unterschiede bei der Hornhautdicke oder –topografie. Wir sehen sofort, ob die Messwerte außerhalb der Norm sind. Diese Daten geben wir dann auf Wunsch an einen telemedizinischen Dienstleister weiter, um von dort einen fundierten und ausführlichen augenärztlichen Bericht für unsere Kunden zu erhalten. Auch die Weitergabe direkt an den behandelnden Arzt ist möglich, sodass sie für die medizinische Abklärung verfügbar sind.“ Gerade vor dem Hintergrund, dass viele Menschen immer noch die Vorsorge auf die leichte Schulter nehmen, ist dieser Nebeneffekt sinnvoll. Wer also gut sehen können, dabei mit der perfekten Brille auch gut aussehen möchte, der sollte dieses einzigartige Siegener Ladenlokal einmal selbst in Augenschein nehmen.


